Kategorie-Archiv: Backrezepte

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Und zum Jahresabschluss – Champagner Gugl

Ich wünsche euch allen eine schöne Silvester-Party, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein glückliches und gesundes 2016.

Um euch den Sprung ins nächste Jahr ein wenig zu erleichtern (und versüßen) – hier noch ein kleines Rezept für die Silvester-Party. Geht schnell, sodass noch genügend Zeit bleibt, um das Ballkleid zu bügeln und die Sektflöten zu polieren.

Zutaten
60 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei, Größe M
70 g Mehl_DSC7673
20 g Stärke
20 g Kakaopulver
10 g gehackte Zartbitterschokolade
3 EL Crème fraîche
1 Prise Salz

100 g weiße Schokolade
20 g Sahne
2 EL Champagner
18 kleine Schokoladenherzen

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Das Ei hinzugeben und einrühren. Das Mehl mit Stärke, Backpulver, Kakaopulver, Schokolade, Crème fraîche und Salz vermengen und mit der Butter-Ei-Mischung verrühren. Den Backofen auf 175 Grad  vorheizen.

Die Vertiefungen der Form mit Öl ausstreichen. Den Teig in die Vertiefungen füllen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 14 Minuten backen. Die Gugl nach dem Backen in der Form kurz auskühlen und anschließend auf ein Auskühlgitter stürzen.

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Für die Füllung die Schokolade hacken oder reiben. Die Sahne erhitzen und über die zerkleinerte Schokolade gießen. Die Zutaten gut miteinander verrühren. Den Champagner zur Schoko-Sahnemasse geben und cremig rühren. Diese Masse (Ganache) 3–4 Stunden kühlen. Danach einmal kräftig durchschlagen. Die Ganache in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und in die Gugel spritzen. Mit jeweils einem Schokoladenherz verzieren.

Na dann – Prost, auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

 

Noch mehr Rezept für kleine Gugl gibt’s in meinem Mini-Guglhupf Buch.

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Kletzenbrot und Winterspaß

Mit Wintersport in Wohnortnähe wird es dieses Jahr definitiv nichts mehr – ist aber halb so tragisch, sofern man noch eine aufgeplatzte Tüte Mehl im Vorratsschrank hat._DSC4317

Das Motto lautet dann einfach „Winterspaß im Mehl“ anstatt „Schifoan“ im Schnee.

Das Schöne am Mehl ist, dass man damit nicht nur spielen, sondern den Spielschnee anschließend auch gleich weiterverarbeiten und aufessen kann.
Zur heutigen Mehlweiterverarbeitung haben wir uns für Kletzenbrot entschieden. Kletzenbrot enthält, wie der Name schon sagt,  Kletzen. Kletzen  (manche nennen sie auch Hutze) sind ziemlich harte, runzlige, getrocknete Birnen. Nicht zu verwechseln mit samtig weichen Trockenfrüchten.
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Ob es diese Form des Dörrobstes auch außerhalb von Bayern und Österreich gibt, weiss ich nicht so genau –  vermutlich lassen sich die Hutzelbirnen aber im Internet problemlos bestellen, sollten die regionalen Supermärkte derartige Dinge nicht vorrätig haben.
Mein Rezept ist für 5 kleine Kletzenbrote ausgelegt. Natürlich kann man einfach auch 3 etwas größere daraus machen – das Prinzip bleibt das gleiche.

Zutaten für den Teig

200 g backstarker Weizen
200 g Roggenmehl
1 Würfel Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
110 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Joghurt
100 ml Einweichflüssigkeit der Kletzen
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL Piment
2 TL Zimt
1 TL Anispulver
1 TL Natron

Für die Füllung benötigt man 1 kg Masse bestehend aus:
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ca. 350 g über Nacht eingeweichte getrocknete Birnen (Kletzen)
50 g über Nacht eingeweichte getrocknete Johannisbeeren
100 g getrocknete Cranberries
50 g kandierte Ananas
50 g Quittenmark
100 g Datteln
100 g grob gehackte Cashew Kerne
100 g gehackte Walnüsse
50 g blanchierte Mandeln
50 g gemahlene Mandeln
Abrieb und Saft einer Limette
Einige Mandeln zum Verzieren, Butter zum Bestreichen

Roggen- und Weizenmehl vermischen. Hefe zerbröckeln und im lauwarmen Wasser auflösen. Eine kleine Kuhle ins Mehl drücken und die aufgelöste Hefe hineingießen. Den Teig zudecken und ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Die restlichen Teigzutaten dazugeben und zu einem Hefeteig verkneten. Den Hefeteig mit einem Küchentuch zudecken und an einem warmen, windgeschützten Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Für die Füllung müssen die Birnen und die getrockneten Johannisbeeren über Nacht eingeweicht worden sein – sonst funktioniert das Rezept nicht!
Das Einweichwasser auffangen und 100 ml davon aufheben. Kletzenfrüchte und Beeren kleinschneiden. Das Quittenmark, die gehackten Nüssen, den Limettenabrieb und -saft zugeben. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Wenn der Teig aufgegangen ist, 300 g des Teiges für die Füllung abzweigen. Den restlichen Teig in 5 gleich große Portionen aufteilen. Den abgezweigten Hefeteig mit der Füllung mischen (Knethaken). Darauf achten, dass sich der Teig mit der Füllung gut vermengt.
Für die Umhüllung des Kletzenbrotes wird nun der Teig ausgerollt und jeweils 1/5 der Füllung auf die Teigplatte gelegt. Die Füllung mit dem Teig ummanteln.

Die Brote auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, zudecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Die Brote mit einer Gabel einstechen, damit sie beim Backen nicht aufbrechen. Mit Wasser einpinseln und den blanchierten Mandeln dekorieren.

Das Backrohr auf 150 Grad vorheizen und die Brote ca. 1 Stunde backen. Nach ca. 40 Minuten der Backzeit die Brote mit zerlassener Butter bepinseln.DSCF3289

Das Kletzenbrot lässt sich in Butterbrotpapier oder in Frischhaltefolie eingewickelt einige Tage lagern.

 

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Seestern statt Zimtstern – Backen in Zeiten der Klimaerwärmung

2. Advent. Zeit, um beschaulich am offenen Kamin zu sitzen, Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt zu trinken, sich die Füße abzufrieren und Zimtsterne zu backen. So soll Winter sein, so wird er uns in jedem Weihnachtswerbefilm verkauft und so hätte ich ihn eigentlich auch ganz gerne._DSC3961
Während  auf der Klimakonferenz in Paris noch immer darüber gestritten wird, ob denn alles wirklich so schlimm kommt wie von Wissenschaftlern prophezeit, meine ich die Folgen der Klimaerwärmung deutlich spüren zu können – auf den wärmsten Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnung, folgt der gefühlt wärmste Dezember (zumindest seitdem ich mich erinnern kann). Die ersten Schneeglöckchen treiben im Garten an, letzte Hummeln schwirren von Blume zu Blume und auch sonst deutet nichts darauf hin, dass in 2 1/2 Wochen Weihnachten ist.

Zimtsterne machen unter den gegebenen Umständen also wenig Sinn – deshalb gibt es dieses Jahr im Advent dem badenhosenwetter geschuldet Seesterne.

Seesterne
Teig:
300 g blanchierte, gemahlene Mandeln
200 g Marzipanrohmasse
Abrieb von zwei Biolimetten
80 g Zucker
1 Prise Salz_DSC4042
1 Eigelb
1 Ei

Für den Guss:
100 g Puderzucker
Limettensaft
Lebensmittelfarbe  (rot, orange)
Perlen zum Verzieren, Glitzerzucker

Alle Teigzutaten (bis auf 2 EL Mandeln) in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Den Teig in eine Frischhaltefolie einschlagen und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf der Arbeitsfläche etwas gemahlene Mandeln ausstreuen und den Teig ca. 1 cm dick darauf ausrollen. Sterne ausstechen, aus den Sternenstrahlen mit viel kreativer Energie die Metamorphose vom Stern zum Seestern gestalten._DSC4096
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Seesterne auf mittlerer Schiene 8 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.
Aus dem Puderzucker, dem Limettensaft und der Lebensmittelfarbe einen dickflüssigen Zuckerguss herstellen. Die Seesterne damit bestreichen. Zum Schluss nach eigenem Gusto mit Perlen und Glitzerzucker verzieren._DSC4147

 

P.S. Im Kino läuft momentan ein sehr bewegender Film zum Thema „Klimawandel“. In Zwischen Himmel und Eis werden die Zusammenhänge sehr anschaulich erklärt und mit großartigen Aufnahmen aus der Antarktis garniert.

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Apfelstrudel – der Weg zur Strudelkönigin

Backen macht zwar (angeblich) immer Freude – bei Strudel verhält es sich aber meines Erachtens ein wenig anders. Der Weg zum perfekten Strudel ist ein steiniger, nervenaufreibender, harter Weg. Nur diejenigen, deren Frustrationstoleranz hoch ist, die über einen gesunden Humor verfügen und die der Ehrgeiz gepackt hat, haben das Zeug zur Strudelkönigin. Allen anderen bleibt der Strudelgenuss nicht verwehrt – sie müssen einfach nur in den Supermarkt gehen und sich einen Fertigteig holen.

Hier aber die Anleitung für die Masterclass!

Zutaten

Teig:
200 g Mehl (Wiener Griessler)
1 Ei (M)
1 Prise Salz
20 ml Distelöl
60 ml Wasser

Füllung:
1 – 1,5 kg Äpfel (abhängig von der Größe und dem damit einhergehenden Verschnitt)
Saft 1/2 Zitrone
150 g Semmelbrösel
100 g brauner Zucker
200 g Quark
2 TL Zimt
80 g Butter zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestreuen

Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine ausgiebig kneten. Den fertigen Teig mit etwas Mehl einstäuben und in eine Frischhaltefolie wickeln. Ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

DSCF1057Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, in kleine Stückchen schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Effiziente schnitzeln die Äpfel in der Küchenmaschine, Umweltbewusste schneiden sie mühevoll klein.

Den Teig in zwei gleich große Stücke halbieren. Nerven stählen, tief durchatmen!!!!

Den Teig auf einem bemehlten Geschirrtuch auf eine Teigfläche von 30 x 40 cm ausrollen. Die große Kunst besteht darin, die ideale Mischung aus rollen und mit den Händen ziehen herauszufinden, damit der Teig hauchdünn wird. Wenn sich Löcher ergeben – nicht suizidieren und die Panikattacken wegatmen  – die Löcher mit etwas Teig zukleben und weiterarbeiten. Sollte das Teigstück jemals die gewünschte Größe erreichen, verstreicht man die Hälfte des Quarks so auf dem Teig, dass an den beiden seitlichen Kanten und der oberen Kante jeweils ca. 5 cm ausgespart werden. Die Hälfte der Apfelmischung darauf verteilen (die Ränder freilassen). DSCF1066
Jeweils die Hälfte des brauen Zuckers, der Semmelbrösel und des Zimts auf die Äpfel streuen. Die Butter schmelzen und den 5 cm breiten Rand (siehe oben) mit Butter bepinseln. Den Teig mit dem Geschirrtuch einrollen. Die Enden verschließen und direkt vom Geschirrtuch auf ein mit Backpapier belegtes Backblech bugsieren. Mit Butter bepinseln.

Mit dem zweiten Strudelteigstück genauso verfahren.

DSCF1085Abhängig von der Apfelsorte (Wassergehalt) ca. 30 – 35 Minuten im vorgeheizten Backrohr bei 175 Grad goldgelb backen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben. Der Strudel schmeckt sowohl warm als auch kalt phantastisch. Dazu reicht man Vanillesoße, Eis, Schlagsahne – oder einfach nix.

Bei einer entsprechenden Anzahl von Strudelexperimenten klappt es am Ende der Apfelsaison mit dem hauchdünnen Strudelteig ganz bestimmt. Im nächsten Jahr geht der Spass dann wieder von vorne los.DSCF1104

Findige Bäckerinnen trainieren den Winter über mit Millirahmstrudel, Kirschstrudel oder pikanten Varianten.

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Gefuellte Mini-Gugelhupfe von Luise Lilienthal

Mein neues Buch ist da!!!! Gefüllte Mini-Gugelhupfe

Mein neues Buch ist da! Vorgestellt werden darin jede Menge gefüllte Mini-Gugelhupfe. Was mich besonders daran freut – diesmal konnten wir auch das Foodstyling und die Fotos selbst machen.

Das Buch ist im Bassermann Verlag erschienen. Neugierig geworden? Dann könnt ihr es unter diesem Link direkt beim Verlag bestellen.

Hier noch ein paar kleine Impressionen aus dem Buch.

 

Ihr könnt das Buch natürlich auch in jeder Buchhandlung bestellen. Die bibliographischen Daten findet ihr hier.

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Rohrnudeln mit Zwetschgen und Marillen

Wurde man in Oberbayern sozialisiert, hat die Rohrnudel einen ähnlichen Stellenwert wie andernorts die Muttermilch. Zugegeben, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie das mit der Muttermilch war, bei der Rohrnudel zumindest breitet sich augenblicklich ein Gefühl der Glückseligkeit in mir aus. Der gedankliche Weg von der Rohrnudel zum Bauernhof ist ein ziemlich kurzer, wodurch sich vermutlich erklären lässt, warum der Spieltrieb mit mir durchging, während die Rohrnudel aufging…

Meine Begeisterung für die Rohrnudeln durfte ich mit ein paar gierigen Wespen teilen. Eine Wespe war derart stimuliert, dass sie im Glückstaumel in die Vanillesauce stürzte und zu ertrinken drohte. Keine Sorge, sie überlebte – den Rohrnudeln hingegen wurde sehr schnell der Garaus gemacht. So ist es halt, wenn man zum Fressen gern gehabt wird;)

 

Zutaten:

200 ml Milch
1 Würfel HefeDSCF6975
500 g Mehl
60 g Zucker
100 g Butter
2 Eier (M)
20 ml Rum
1 Prise Salz
Abrieb 1 Biozitrone
15 Stück  Zwetschgen oder 15 Stück kleine Marillen
15 Stück Würfelzucker
Butter für die Reine
100 g Sahne
30 g Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

Die Hefe zerbröckeln und mit der lauwarmen Milch (max. 35 Grad) verrühren. Einen Vorteig erstellen, indem eine Mulde in das Mehl drückt und die Hefemilch in die Mehlmulde gießt. Zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.

Zucker, die zimmerwarme Butter, das Ei, den Rum, das Salz und den Zitronenabrieb dazugeben und mit den Knethaken des Handmixes einen Teig schlagen. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

DSCF6814Den Teig in 15 gleiche Portionen aufteilen. Die Zwetschgen oder Marillen waschen, entsteinen und in deren Mitte ein Stück Würfelzucker stecken. Die Teigportion flach drücken, die Zwetschge oder Marille in die Mitte setzen, mit Teig ummanteln und zu einer Kugel formen.

Die Reine großzügig mit Butter ausstreichen. Die Hälfte der Sahne in die Reine gießen und mit einem Pinsel verteilen. Den Zucker in die Reine streuen. Die Teigkugeln in die Reine setzen. Mit einem Tuch abgedeckt noch einmal 30 Minuten aufgehen lassen. Mit der restlichen Sahne bepinseln und im vorgeheizten Backrohr ca. 30 Minuten bei 175 Grad auf der mittleren Schiene goldgelb backen.DSCF6983
Noch warm servieren, mit Puderzucker bestreuen und Vanillesauce dazu reichen.

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Weißer Pfirsichfruchtaufstrich mit Angostura

Angostura gehört für mich zum Sommer, es gehört für mich aber auch zu Südafrika und Namibia, denn dort wird es mit Sprite, Mineralwasser und Zitrone gemixt als Rock Shanty getrunken. Erfunden wurde Angostura (angeblich) Anfang des 19. Jahrhunderts vom Deutschen Arzt Johann Gottlieb Benjamin Siegert, der in Venezuela eine Medizin gegen die Tropenkrankheit entwickeln wollte – gegen die Tropenkrankheit half es vermutlich nicht so richtig, umsonst waren seine Bemühungen dennoch nicht.  Hergestellt wird Angostura aus Enzianwurzel, Butterorange, Zimt, Gewürznelken, Chinarinde und Kardamom – unverdünnt schmeckt es wirklich nach Medizin, im Fruchtaufstrich oder aber auch in der Limo ist es ein echter geschmacklicher Zugewinn.

Zutaten:DSCF6559

1,5 kg Obst (1 kg weiße Pfirsiche, 500 g reife Aprikosen)
500 g 1:3 Einmachzucker
Ein paar Spritzer Angostura
Saft von einer Pink Grapefruit

Die Früchte waschen und entsteinen. Die Grapefruit auspressen und zum Obst geben. Den Einmachzucker dazu geben und mit dem Pürierstab pürieren. Nach Packungsanleitung aufkochen. Zum Schluss Angostura nach Geschmack dazugeben.

Gut gereinigte Einmachgläser bis ganz oben mit den heißen Früchten füllen, den Schraubdeckel fest schließen und die Gläser auf den Kopf stellen. Auf dem Kopf stehend kalt werden lassen.

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Beeren-Cupcake auf Stöckelschuh

Es heisst ja,  Frauen hätten ein ganz spezielles Verhältnis zu Schuhen. Stimmt ja auch, in gewisser Weise. Allerdings muss ich zugeben, dass die Anzahl der Stöckelschuhe in meinem Schuhregal eher übersichtlich ist – dafür besitze ich eine Stöckelschuh-Kuchenschaufel und damit kann man, wie ich finde, auch schon eine ganz gute Figur machen.

Die Bestimmung einer Kuchenschaufel ist es, egal ob sie klassisch aussieht oder wie ein Stöckelschuh, Kuchen von A nach B zu transportieren. Hier nun also das Rezept zum Schuh.

Zutaten

80 g Mehl
20 g Stärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 ml Distelöl
1 Ei, M
50 g Rhabarber, Himbeeren, Cranberries, kleingehackt

Topping
200 g Himbeeren, TK
1 Päckchen Vanillezucker
60 g Zucker
200 g Joghurt
2 Päckchen Gelatine-Fix
Minzblättchen zum Dekorieren

Zuerst wird das Topping zubereitet. Dazu die Himbeeren, Vanillezucker und Zucker aufkochen. Den Joghurt mit dem Gelatine-Fix vermischen. Die Himbeer-Zuckermasse zum Joghurt hinzugeben und gut verrühren. Damit das Topping fest wird, muss es im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kaltgestellt werden.

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Hitzewelle gestalten mit Mocca-Eis

Es ist heiß, wirklich sehr heiß. Eigentlich ist es viel zu heiß, um einen Fuß vor die Tür zu setzen. Andererseits wäre es natürlich beinahe eine Sünde, bei schönem Wetter in der Hütte zu sitzen und auf den Sonnenuntergang zu warten. Die Lösung:  Mocca-Eis und ein schattiges Plätzchen. Andere entscheiden sich für ein Hitzebad am See oder widmen sich dem Schuhplatteln und Dirndldrehn, wobei sich einige Mädels schier in den Abgrund gedreht haben.


Eher unklug war es allerdings, das Eis auch noch fotografieren zu wollen – das hatte nämlich wenig Geduld, was die ganze Sache etwas hektisch werden ließ. Unsere Freundin Anna hat sich selbstlos zur Verfügung gestellt, in Windeseile ein Eis nach dem anderen gefuttert, andere versorgt und versucht, entspannt in die Kamera zu lächeln. Eine wahre Meisterleistung bei den Temperaturen;)

Unsere Eismaschine schafft nicht mehr als 500 ml, deshalb sind die angegebenen Mengen auch für diese Maschine optimiert.

Zutaten:
1 Tässchen starken Espresso (ca. 50 ml)
3 TL löslichen Kaffee
60 g Puderzucker (wer es süßer mag, nimmt einfach etwas mehr)
200 ml Joghurt
100 ml Sahne
2 EL Quark
2 TL Johannisbrotkernmehl (aus dem Bioladen)
1 EL Kakao-Nibs

Erdbeeren
Holundersirup

Alle Zutaten zusammen in einen Schüssel und mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse verrühren. Ab in die Eismaschine.

Dazu passen ganz vorzüglich Erdbeeren mit Holundersirup. Die Erdbeeren waschen und vom Strunk befreien, in Scheibe oder Achtel schneiden, mit etwas Holundersirup nappieren (klingt gut, oder?), durchziehen lassen und zum Frozen Yogurt reichen.

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Happy Rainy Days – Zucchinikuchen im Glas

Der Kater unserer Nachbarin, Mohrle, ist ausnehmend neugierig. Besonders spannend fand er den Schmetterling auf der Kaffeetasse. Dass ihn der Kuchen interessiert hat, glaube ich eigentlich eher weniger, auch wenn er wirklich gut geschmeckt hat.  Wahrscheinlich war ihm einfach langweilig, weil anstatt des vorhergesagten Hochdruckgebiets mit viel Sonne, tiefe Wolken über dem Garten hingen und gelegentlich Regen vom Himmel fiel. Anstatt sich also der Mäusejagd zu widmen, hat sich Mohrle lieber mit unserem Kaffeekränzchen inkl. Fotoshooting befasst. 

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Zutaten:

200 g gelbe Zucchini
200 ml Distelöl
250 g Zucker
4 Eier (M)
1 EL Rum
Abrieb und Saft einer Limette
Etwas fein geriebenen Ingwer
250 g Dinkelmehl
100 g Stärke
3 gestrichene TL Backpulver
50 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
Puderzucker

Die Zucchini waschen, reiben und mit etwas Salz ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Zucchini in einem Sieb gut abtropfen lassen. Das Öl mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln zugeben und ca. 30 Sekunden einrühren. Den Rum, den Limettenabrieb und den geriebenen Ingwer zugeben. Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen und zum Teig geben. Zuletzt den Frischkäse und die abgetropfte Zucchini untermengen. Weiterlesen

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