Schlagwort-Archiv: Rhabarber

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Rhabarber-Mandel Kuchen – Mingos Backstudio #2

Heute ist Mingo mit dem Backen dran. Da es nur noch wenige Tage frischen Rhabarber gibt, lädt Mingo Ratte und Giraffe zum Rhabarber-Mandelkuchen.

Hier könnt ihr sehen, wie ihr vorgehen müsst:

 

Zutaten:

500 g Rhabarber (bereits abgezogen und geschnitten)
2 EL brauner Zucker

200 g Butter
220 g Zucker
2 EL weiße Schokolade-Sirup
4 Eier
200 g Mehl
100 g Stärke
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 ml Buttermilch
1 EL Stärke

75 g Butter
50 g Zucker
1 EL Honig
2 EL Sahne
100 g gehobelte Mandeln

Den Rhabarber abziehen und in kleine Stück schneiden. Mit dem Zucker vermischen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Flüssigkeit, die der Rhabarber durch den Zucker gezogen hat, durch ein Sieb abtropfen lassen.

Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Sirup und den Eiern  mit dem Rührgerät zu einem Teig verrühren. Mehl, Stärke, Backpulver, die Prise Salz und die Buttermilch hinzugeben und einarbeiten.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) geben. Den Rhabarber mit der Stärke vermischen und auf den Teig streuen. Bei 175 Grad im vorheizten Backofen 40 Minuten backen. Nach 40 Minuten kommt die Mandelkruste auf den Kuchen. DSCF4592_1

Während der Kuchen bäckt,  für die Kruste in einer Pfanne Butter, Zucker, Honig und Sahne schmelzen. Die Mandelblättchen einrühren. Wenn die 40 Minuten um sind, die Masse auf den Kuchen geben und weitere 20 Minuten backen. Der Kuchen bäckt also insgesamt 60 Minuten.

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Rhabarber Tarte vor Tulpenwald

Vor fast 15 Jahren ist mir ein Buch über die Kulturgeschichte der Tulpe von Anna Pavord geschenkt worden. Anne Pavord beschreibt in ihrem Buch, wie die Tulpe im 16. Jahrhundert aus der Türkei zu uns kam. 1559 sah der Zürcher Arzt und Botaniker Conrad Gesner die Blume zum ersten Mal in _DSC4267einem Garten in Augsburg. Gesner verfasste 2 Jahre später ein Buch über seine für ihn berauschende Begegnung mit der Tulpe – das erste schriftliche Zeugnis der Tulpe in Westeuropa.  Was darauf folgte, war ein richtiger Tulpenhype, der sich über ganz Europa ausbreitete. Noch keine 400 Jahre ist es also her, da wurden Tulpenzwiebeln mit Gold aufgewogen, heute stehen Tulpen in Krimskrams-Kisten für 0,99 Cent vor jedem Supermarkt. Über 5500 verschiedene Tulpen soll es laut Register der Königlichen Vereinigung der Blumenziebelzüchter geben. In meinem Garten stehen zwar keine 5500 Arten, die wenigen, die sich gegen die gemeine (hinterlistige) Nacktschnecke und die Wühlmäuse durchsetzen konnten, sind allerdings eine richtige Augenweide. Was hat jetzt die Tulpe mit dem Rhabarber zu tun? Nichts – außer, dass sie für mich ein untrügliches Zeichen dafür sind, dass der Frühling Einzug gehalten hat.

Mürbteig
100 g kalte Butter
70 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (M)
200 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln

Füllung
ca. 750 g Rhabarber (geputzt, geschält. Abgetropft sollen es ca. 500 g sein)
2 EL Zucker
1 Ei
200 ml Milch
1 Päckchen Puddingpulver
100 g Zucker
100 g weiße Schokolade, kleingehackt
50 g gemahlene Mandeln
Mark von einer Vanilliestange
30 g gefrorene Himbeeren

Butter, Zucker und Salz mit einem Knethaken verrühren. Das Ei hinzufügen. Zum Schluss Mehl und Mandeln  einkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank kühlen lassen.

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