{"id":7,"date":"2014-11-04T18:02:45","date_gmt":"2014-11-04T16:02:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luise-lilienthal.de\/?p=7"},"modified":"2014-11-29T10:52:01","modified_gmt":"2014-11-29T08:52:01","slug":"im-hefezopf-olymp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/?p=7","title":{"rendered":"Der Weg ins Paradies f\u00fchrt \u00fcber einen Hefezopf"},"content":{"rendered":"<p>&lt;a href=&#8220;http:\/\/www.bloglovin.com\/blog\/13245179\/?claim=fyrvy2rzjcm&#8220;&gt;Follow my blog with Bloglovin&lt;\/a&gt;<\/p>\n<p>Mit den Erinnerungen ist das ja so eine Sache, mein den Kindheitserinnerungen noch eine sehr viel komplexere. Meine alles beherrschende Kindheitserinnerung ist der immer vorhandene Hefezopf meiner Gro\u00dfmutter. Egal was kam, Hefezopf gab es immer. Am liebsten bestrich den Hefezopf mit Nutella, die Rosinen mussten nat\u00fcrlich vorher alle akribisch rausgepickt werden.<\/p>\n<p>Mein Oma ist nun schon seit vielen Jahren tot &#8211; das Rezept nahm sie mit ins Grab. Vor 20 Jahren war Hefezopf nicht mein prim\u00e4res Interesse und so kam es, dass der gute Zopf meiner Oma f\u00fcr immer mehr ins Reich der Legenden aufstieg.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC7282.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12\" src=\"http:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC7282-300x198.jpg\" alt=\"Hefezopf\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC7282-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC7282-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC7282-624x413.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie es der Zufall nun so will, las ich letztes Wochenende einen Artikel von<a title=\"Und \u00fcbrig bleiben Z\u00f6pfe\" href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sb&amp;dig=2014%2F10%2F18%2Fa0054&amp;cHash=4a1dae52ac588fd4c18071001f622e49\"> Philip Mau\u00dfhardt<\/a> in der taz. In dem Artikel ging es um die kulturgeschichtlichen Hintergr\u00fcnde des Hefezopfs,<\/p>\n<p><!--more-->eigentlich aber darum, dass ein guter Zopf fr\u00fcher zu einem sch\u00f6nen Leichenschmaus geh\u00f6rte. Der Autor ist nicht etwa schwerm\u00fctig (glaube ich zumindest nicht), sondern hat sich mit den Grundvoraussetzungen einer sch\u00f6nen Leich&#8216; auseinandergesetzt. An einem Totensonntag ein nahe liegendes Thema. Der Artikel ist \u00fcberaus kurzweilig und lesenswert, das nur am Rande.<\/p>\n<p>Mit Hefezopf bin ich sehr schnell um den Finger zu wickeln, deshalb kam ich nicht umhin, das Rezept eilends nachzubacken. Herr Mau\u00dfhardt hat sich bei seinen Mengenangaben an Besitzerinnen eines Backhauses orientiert und Rosinen mag ich auch nicht.<br \/>\nDeshalb nun sein Rezept mit meinen kleineren Modifikationen in Sachen Zutaten und einem brandneuen Text.<\/p>\n<p>Zutaten<\/p>\n<p>500 g\u00a0Mehl (Type 550) \u2022\u00a01\/2 W\u00fcrfel Hefe \u2022\u00a0250 ml Liter lauwarme Milch \u2022\u00a050 g Zucker \u2022\u00a075 g weiche Butter \u2022\u00a07 g Salz \u2022\u00a01 Ei \u2022\u00a0 Spritzer Zitronensaft\u00a0\u2022\u00a0etwas abgeriebene Zitronenschale \u2022\u00a0 1 Eigelb \u2022\u00a0Hagelzucker \u00a0zum Bestreuen.<\/p>\n<p>Alle Zutaten in eine R\u00fchrsch\u00fcssel geben und engagiert vermengen. Die Hefe vorher am Besten mit dem Fingern zerbr\u00f6ckeln und die weiche Butter zus\u00e4tzlich noch kleinschneiden. Die Milch darf wirklich nur laufwarm sein, sonst haucht sie der Hefe das Leben aus. Der Teig sollte nicht mehr klebrig sein, \u00a0wenn doch, noch etwas Mehl hinzugeben. Die Sch\u00fcssel abdecken und 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig in drei gleich gro\u00dfe St\u00fccke teilen und daraus 3 gleich lange Schlangen bilden. Aus den drei Schlangen einen Zopf flechten, wieder abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Jetzt wird es Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen. Den Zopf mit dem Eigelb bestreichen, den Hagelzucker auf den Zopf streuen und die Temperatur des Backrohrs auf 180 Grad reduzieren. Den Zopf 30 Minuten im Rohr backen lassen.<\/p>\n<p>Sehr engagierte B\u00e4ckerinnen k\u00f6nnen den Zopf auch mit vier Str\u00e4ngen backen.<\/p>\n<div id=\"attachment_284\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC00439.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-284\" class=\"wp-image-284 size-medium\" src=\"http:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC00439-200x300.jpg\" alt=\"Bei Str\u00e4ngen l\u00e4sst sich der \u00dcberblick leicht verlieren. \" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC00439-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC00439-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.luise-lilienthal.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC00439-624x936.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-284\" class=\"wp-caption-text\">Bei 4 Str\u00e4ngen l\u00e4sst sich der \u00dcberblick leicht verlieren.<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr mich ist dieser Hefezopf so etwas wie eine Offenbarung. Liebe Oma, Deiner war auch nicht schlecht aber mit diesem Hefezopf kannst Du auch bei aller Verkl\u00e4rung nicht mithalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt;a href=&#8220;http:\/\/www.bloglovin.com\/blog\/13245179\/?claim=fyrvy2rzjcm&#8220;&gt;Follow my blog with Bloglovin&lt;\/a&gt; Mit den Erinnerungen ist das ja so eine Sache, mein den Kindheitserinnerungen noch eine sehr viel komplexere. Meine alles beherrschende Kindheitserinnerung ist der immer vorhandene Hefezopf meiner Gro\u00dfmutter. Egal was kam, Hefezopf gab es immer. 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